Minikirche

Viermal im Jahr trifft sich die Minikirche. Das nächste Mal am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 16.30 Uhr. Es werden Lieder gesungen, Geschichten erzählt und erlebt. Ein Team aus Kindergarten und Ehrenamtlichen bereitet alles vor. Anschließend ist im hinteren Teil der Kirche die Möglichkeit zum kurzen Beisammensein. Für Kuchen, Salzstangen und Getränke wird gesorgt. Herzliche Einladung dazu.

Minikirche

Adventsmusik am Sonntag, 16. Dezember 2018

Das traditionelle Weihnachtskonzert findet immer am 3. Adventssonntag (16.12.2018) um 17 Uhr in der Ev. Kirche Baumholder statt. In diesem Jahr als Adventsmusik! Es werden Adventslieder mit der Gemeinde gesungen. Außerdem tritt der Kinder- und Jugendchor Westrich auf. Unsere beiden Organistinnen Tina Hauch und Christine Kreischer singen selbst und spielen Orgel. Jörg Knieling hat mit seinen Bläsern zugesagt. Unser Kirchenchor kann dieses Jahr keine eigenen Stücke singen. Die Proben in den Wochen vorher müssen krankheitsbedingt ausfallen. Wir freuen uns, dass die Mitglieder trotzdem dabei sind und die Gemeinde beim Gesang unterstützten wird.

 

Zum Nachdenken

Liebe Gemeinde,

vor ein paar Wochen in der Tafel Baumholder hat sich folgendes abgespielt: In einem Gespräch berichtet eine Mitarbeiterin fast beiläufig, ein Flüchtling aus einem muslimischem Land habe ihr erklärt: „Mit einer Frau spreche ich nicht!“ Es spricht für diese Mitarbeiterin, dass sie das ganze eher lächelnd hingenommen hat. Aber wir haben darüber geredet und anders entschieden. Dem Mann wird beim nächsten Mal mitgeteilt, entweder er spricht mit den Frauen in der Tafel, oder er darf nicht mehr kommen. Finden Sie das richtig? Oder falsch? Wie hätten Sie entschieden?

Im 1. Thessalonicher 5, 21 heißt es: „Prüfet alles, aber das Beste behaltet.“ Zu diesem „Besten“ gehören bei uns Toleranz und Freiheit. Auch die Freiheit des Andersdenkenden. Und diese Freiheit muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Religion, seiner Weltanschauung, seiner Herkunft oder seiner sexuellen Gesinnung diskriminiert werden. Gerade wegen dieser Freiheit kommen doch viele zu uns. Wir müssen klar bekommen und benennen und dann durchsetzen, was unbedingt zählt. Wo das überschritten wird, genau dort hört die Freiheit auf.

Innerhalb dieser Grenzen kann es gar nicht tolerant und bunt genug zugehen! An vieles haben wir uns längst gewöhnt. Es ist nicht mehr wegzudenken. Nur ein winziges Beispiel, das für so viele andere steht. Ich möchte beim Kaffeetrinken nicht mehr nur gefragt werden: „Tasse oder Kännchen? Und draußen nur Kännchen!“ Cappuccino mag ich viel lieber. Austausch und Zuwanderung haben ihre tollen Seiten.

Stellen sie sich nur einen Moment vor wie es wäre, wenn alle Errungenschaften anderer Länder aus unserem Alltag verschwinden würden. Und dazu die Menschen mit ihrer unterschiedlichen Herkunft.

Ihr Burkard Zill