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Stellenausschreibung Kitaleitung

Die Kirchengemeinde Baumholder sucht für die viergruppige Ev. Kindertagesstätte in Baumholder zum 01.07.2021 unbefristet im Rahmen einer Nachfolgeplanung eine vollbeschäftigte

Leitung der Kindertagesstätte (m/w/d)

Wir freuen uns auf:
- einen kooperativen Führungsstil
- qualifizierte pädagogische Arbeit
- Organisationstalent und Flexibilität
- Kommunikationsstärke in der Beziehung mit den Mitarbeitenden, den Eltern und der Kirchengemeinde
- die Bereitschaft, Ihre Tätigkeit als Teil der Kirchengemeinde zu verstehen
- Weiterentwicklung mit dem Team in Veränderungsprozessen
- Mitgliedschaft in der Ev. Kirche
- Ihren Humor (einschließlich der Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können)

Freuen Sie sich auf:
- eine Einrichtung mit langer Tradition samt Konzeption und Förderverein, eingebettet in eine aktive und innovative Kirchengemeinde
- ein sehr gutes Arbeitsklima
- ein engagiertes Team
- gut ausgestattete Gruppenräume und einen schönen Spielplatz
- eine verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit
- Entgelt nach BAT-KF (vgl. öffentlicher Dienst) + betriebliche Zusatzversorgung
- Möglichkeit zur finanziell geförderten Fortbildung
- eine Unterstützung durch das Kita-Referat unseres Kirchenkreises

Nähere Auskünfte erteilt der Vorsitzender des Presbyteriums, Pfarrer Burkard Zill, Telefon 06783/2148.
Infos über Gemeinde und Kindergarten auf: http://www.evangelische-kirchengemeinde-baumholder.de
Ihre Bewerbung einschließlich Pfarramtlichen Zeugnis, senden Sie bitte bis zum 27. November 2020 an:
Ev. Kirchengemeinde Baumholder
Pfarrer Burkard Zill
Kirchstraße 12
55774 Baumholder
Tel. 06783/2148Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Zum Nachdenken

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

(Monatsspruch September, 2. Kor 5,19)

 

Liebe Gemeinde,

wenn ich mich mit Freunden und Menschen aus unserer Gemeinde oder auch anderswo unterhalte, ist das Thema „Corona“ immer präsent. Da sind die roten, abgenutzten Linien auf dem Boden im Supermarkt, die mich an die einzuhaltende Distanz von 1,5 m erinnern. Da ist der sichtbare Mundschutz, der immer mehr an modischem Style dazugewinnt und da ist die Sorge vor der Zukunft, ob alles so weitergeht, und ob wir erneut unsere gelebte Gemeinschaft stark einschränken müssen. Oftmals spüre ich meinen Gesprächspartnern eine gewisse Unsicherheit ab und zugleich eine Sehnsucht nach dem, was „Corona“ zurzeit nicht zulässt.

Ganz besonders wird diese Sehnsucht erkennbar, wenn ich an die bevorstehenden Konfirmationen denke, die wir im letzten Mai verschieben mussten. Diese Konfirmationsgottesdienste und auch -feiern werden ganz anders sein, als wir es gewohnt sind.

Aber kann nicht in all dem auch eine Chance liegen?

Ich habe mich in diesem Jahr von viel „Beiwerk und Ballast“ in meinem Alltag verabschiedet. Dadurch hatte ich mehr Zeit, Kontakte intensiv zu pflegen. Einkäufe wurden von mir aufs Wesentliche reduziert. Neue kreative Wege habe ich eingeschlagen. Mein Fokus lag ganz häufig auf dem, was wirklich nötig war – nötig in diesem Moment oder nötig für die Zukunft.

Den Monatsspruch September verstehe ich als Erkenntnis und Einladung, aber auch als Aufgabe und somit als eine Bereicherung in dieser Zeit. Gott selbst hat sich mit uns Menschen versöhnt und lädt uns ein, diese Versöhnung anzunehmen und mit ihr zu leben.

Wir sollen anderen Menschen diese Botschaft weitersagen.

Zum Nachdenken

Ein Leben in Versöhnung tut gut und macht den Kopf frei für Neues und für das Wesentliche in unserem Leben.

Diese Versöhnung schafft einen klaren Blick für das, was vor uns liegt und diese Zukunft ist auf einem guten Grund gebaut:

„Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1.Kor 3,11)

So schreibt es Paulus an seine Gemeinde in Korinth.

Liebe Gemeinde,

vieles hat sich mit „Corona“ verändert, in unserem Arbeitsalltag, in unserem Leben, in der christlichen Gemeinschaft oder anderswo. Doch zu wissen, dass Gott an meiner Seite ist und ich meine Zukunft immer wieder neu auf einem soliden Fundament aufbauen kann, motiviert mich, neben dem noch Bestehenden auch etwas Neues zu schaffen. Dieses Neue muss nicht zwangsläufig erfunden werden. Vielleicht muss es einfach nur wieder neu entdeckt werden.

Für unsere Kirchengemeinde kann das bedeuten, sich anders zu begegnen, anders Gottesdienst zu feiern, anders Konfirmation, Taufe, Hochzeit erleben. Und dieses „Anders“ kann darin bestehen, dass Gottes Gegenwart intensiver oder sogar ganz neu wahrgenommen wird.

Lassen Sie uns durch die von Gott geschenkte Versöhnung unsere Zukunft mit Vertrauen entgegengehen. Lassen Sie uns diese Zukunft gestalten und dies in einem Gleichgewicht von Mut und Demut. Das wünsche ich uns allen.

Ihr

Andreas Duhrmann

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