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Neue Leitung in der Kita

                                            Barbara Schmitz

Liebe Gemeinde, liebe Familien!

Im November 2013 wurde ich in der ev. Kindertagesstätte als staatlich anerkannte Erzieherin eingestellt. Für mich eine Erfüllung nach einem langen und oft holprigen Weg. Damals war ich einfach froh, dass mein Wunsch, Kinder ein Stück ihres Lebensweges begleiten zu dürfen, sie zu fördern, zu stärken, ihnen Wertschätzung, Anerkennung und Geborgenheit zu geben, so greifbar geworden war.
Daran, dass ich heute, genaugenommen seit dem 1. Juli 2021, Leitung der Einrichtung sein würde, habe ich damals keinen Gedanken verschwendet. Zu unrealistisch erschien es mir.

Meine Vorgängerin Juliane Rech, die dieses Amt fast vierzig Jahre innehatte, hat in mir wertvolle Grundsteine gelegt, für einen guten Einstieg in diese große Aufgabe.

Mit viel Energie, Ideen und einem guten Team im Rücken, gehe ich den neuen Weg in die Zukunft.
Die meisten Menschen in Baumholder kennen mich schon länger, unter anderem durch meine unterschiedlichen Tätigkeiten in der Kirchengemeinde. Trotzdem stelle ich mich kurz vor:
Mein Name ist Barbara Schmitz. Ich wurde vor fast 54 Jahren in der Schweiz (im Emmental), in einem kleinen Bauerndorf geboren. Nach der Schulzeit absolvierte ich eine vierjährige Lehre zur Drogistin.
In jungen Jahren kam ich nach Baumholder. Für mich eindrucksvoll, mit den vielfältigen kulturellen Eindrücken!
In den folgenden Jahren durfte ich das Wunder von neuem Leben drei Mal selber erfahren: Meine Töchter wurden geboren und „bestimmten“ vorerst meinen Tagesablauf. Eine bereichernde Zeit.
2010 entschloss ich mich, inmitten einer turbulenten Zeit des Umbruchs, die Ausbildung zur Erzieherin in Angriff zu nehmen. Diesen Wunsch hegte ich schon seit meiner Kindheit, dessen Erfüllung mir in jungen Jahren verwehrt blieb.
Dankbar blicke ich auf die vergangenen Jahre zurück und schaue zuversichtlich in die Zukunft.
Es ist mir bewusst, dass es nicht nur Höhen geben wird, aber ich bin zuversichtlich, dass, egal was kommt, Gottes schützende Hand über mir ist.
In diesem Sinne freue ich mich auf eine gute, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ihre Barbara Schmitz

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Zum Nachdenken

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid: ich will euch erquicken.“

(Wochenspruch 2. Sonntag n. Trinitatis, Mt 11,28)

 

Liebe Gemeinde,

wir befinden uns gerade am Beginn der langen Trinitatiszeit (Trinitatis = Dreiheit). Fast ½ Jahr wird uns die „Dreiheit“ begleiten. Von Pfingsten bis Totensonntag/Ewigkeitssonntag erstreckt sich diese Zeit im Kirchenjahr. Sie wird auch als „langweilige Zeit ohne besondere Ereignisse“ gesehen. Doch trifft das wirklich zu?

Das christliche Gottesbild hat sich nach Pfingsten vervollständigt. Nach dem Leid und der Auferstehung Jesu an Ostern, durften wir alle an Pfingsten erfahren, welche Kraft der Heilige Geist den Jüngern schenkte. Mut- und kraftlos haben sie sich im Haus versteckt und erst nachdem der Heilige Geist in Form von Feuerzungen ihr Herz erwärmte und ihnen Kraft schenkte, gingen sie hinaus und erzählten den Menschen von ihren Erlebnissen, die sie mit Jesus gemacht hatten (Apg 2).

Viele Erlebnisse haben die Jünger sicherlich mit dem Satz verbunden:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid: ich will euch erquicken.“ Die Jünger haben an vielen Orten erfahren dürfen, welche Kraft von Jesus auf die Menschen übersprang. Trostlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Trauer und vieles mehr wusste Jesu anzunehmen und in Mut, Zuversicht und Vertrauen zu verwandeln.

Unser Wissen um die „Dreiheit“ (Gott, Sohn, Heiliger Geist) macht es uns möglich, unseren Blick auf das „Ganze“ zu richten. Wir dürfen auf vielfältige Art und Weise Gottes Wirken erfahren. Im Taufbefehl werden wir aufgefordert, Menschen auf diese „Dreiheit“ zu taufen und im Glaubensbekenntnis nehmen wir dies für uns persönlich an.

Die Trinitatiszeit muss keine langweilige Zeit sein. Ich verstehe sie als geschenkte Zeit, mich auf Gott in seiner Vielfalt einzulassen und ihm zu begegnen. Sei es im Gebet oder in Erinnerungen an schöne kirchliche Feste. Sei es in tiefer Trauer oder in Zeiten, wo ich kraftlos auf dem Sofa liege.

Gott möchte uns allen die gleiche Kraft zukommen lassen, die er auch schon damals beim Pfingstwunder seinen Jüngern hatte zukommen lassen. Die Jünger legten ihre Furcht ab und gingen hinaus zu den Menschen. Corona lässt das heute nur eingeschränkt zu. Aber Begegnung ist möglich, um die Liebe Gottes in seiner Vielfalt in die Welt zu tragen. Wir müssen kreativ denken und handeln.

In der Bibel lassen 4 Menschen ihren kranken Freund an Seilen durch eine Dachöffnung herunter, nachdem ihnen der Weg zu Jesu versperrt war. Er landet vor den Füßen Jesu und ihm wird geholfen. (Mk 2,1-12)

Der kleine Zöllner Zachäus möchte Jesus unbemerkt sehen und klettert auf einen Baum, ansonsten hätte er keine Chance gehabt, ihn zu erblicken. (Lk 19,1-10)

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden haben ihren Vorstellungsgottesdienst ins Internet gestellt, damit ihre Botschaft trotz Coronapandemie in die Wohnzimmer gelangen konnte. Vieles ist möglich in dieser Zeit.

Die liturgische Farbe in der Trinitatiszeit ist GRÜN. Es ist die Farbe des Lebens, des Wachstums, der Hoffnung und der Zuversicht.

Lassen Sie uns der Einladung Jesu in den kommenden Wochen folgen und somit die lange Trinitatiszeit in eine lebendige, freudige und wertvolle Zeit verwandeln.

Bleiben Sie alle gesund und wohl behütet,

Ihr

Andreas Duhrmann

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